Die Variomatik Gewichte haben Einfluss auf die Leistung

Gepostet von admin am 22. Juni 2011

Unter Variomatik versteht man ein vollautomatisches Getriebe, das in erster Linie bei Werkzeugmaschinen und Fahrzeugen eingesetzt wird. Vor allem Mopeds, Motorroller und Quads sind heute damit ausgestattet. Der Aufbau ist relativ einfach erklärt. Im Wesentlichen besteht die Variomatik aus zwei Riemenscheiben, die jeweils aus zwei Kegelscheinen bestehen, zwischen denen der Keilriemen verläuft. Außerdem gibt es eine Gegendruckfeder, die der Auswirkung der Fliehkräfte entgegen wirken soll. An der vorderen Riemenscheibe befinden sich des weiter sie Variomatik Gewichte, die oft auch als Fliehkraftgewichte bezeichnet werden. Sie wirken sich sowohl auf die Geschwindigkeit als auch auf die Beschleunigung aus. Steigen die Drehzahlen, drückt die Fliehkraft die Variomatik Gewichte nach außen. Dabei verkleinert sich der Spalt für den Keilriemen, sodass dieser nach oben gedrückt wird und einen größeren Bewegungsradius erreicht. Da der Riemen nicht dehnbar ist, verkleinert sich zugleich der Radius an der hinteren Riemenscheibe. Die Gegendruckfeder verhindert, dass dieser Effekt bereits beim ersten leichten Gas geben einsetzt und sorgt außerdem dafür, dass der Keilrahmen nicht durchrutschen kann. Dadurch bildet sie quasi ein Gegengewicht für die vorne befindlichen Variomatik Gewichte.

Diese werden ab Werk optimal auf das jeweilige Fahrzeug abgestimmt. Dies gilt allerdings nur, solange sich dieses noch im Originalzustand befindet. Im Zuge von Tuningmaßnahmen kann es jedoch sinnvoll sein, andere Variomatik Gewichte einzubauen. Sind diese leichter als die bisherigen, verbessert sich dadurch die Beschleunigung, allerdings muss man Einbußen bei der Geschwindigkeit in Kauf nehmen; bei schwereren Gewichten verhält es sich genau umgekehrt. Sofern ein Moped oder Roller bereits die für das jeweilige Modell zulässige Höchstgeschwindigkeit erreicht, ist es jedoch nicht ratsam, das Fahrzeug durch Tuning noch schneller zu machen. In diesem Fall kann die Versicherung nämlich die Zahlung verweigern, sofern es zu einem Unfall kommt. Außerdem muss man mit einem Bußgeld und Punkten in der Verkehrssünderkartei in Flensburg rechnen, falls man mit einem zu schnellen Roller erwischt wird.

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